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Bei Ihnen wird eine Darstellung des Schulter- oder des Hüftgelenkes in einer speziellen Technik durchgeführt. Dabei sollen insbesondere die Gelenklippen (sog. Labrum) dargestellt werden.
Zuerst wird unter Durchleuchtungskontrolle das Gelenk punktiert, und zwar unter lokaler Betäubung. Dann wird eine Kontrastmittellösung ins Gelenk eingespritzt, damit sich die Gelenkkapsel aufdehnt. Anschließend werden die Schichtbilder (CT oder MRT) in einem anderen Raum angefertigt.
Ein geringer Schmerz durch die Punktion läßt sich trotz örtlicher Betäubung nicht vermeiden. Die Punktion erfolgt unter aseptischen Bedingungen. Dennoch besteht die Möglichkeit einer Gelenksinfektion, welche eine schnelle Antibiotikatherapie erfordern würde.
Das Kontrastmittel wird innerhalb von 2 bis 6 Stunden aus dem Gelenk resorbiert und über die Nieren ausgeschieden. Während dieser Zeit sollte das Gelenk geschont werden.
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